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So einfach ist Ueberwachung. Hier ein paar Tipps zur Anonymisierung.
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Meine Straße! Mein Blog! Unser Bericht! PDF Drucken E-Mail
Passives
Donnerstag, 11. März 2010 um 20:09 Uhr

DiskussionsrundeWie lassen sich Online- und Offline-Aktivismus wirksam miteinander verbinden? Mit dieser Frage beschäftigten wir uns heute zusammen mit Vetretern von Greenpeace und Attac. Diese beiden Nichtregierungs-organisationen sind  bislang vor allem durch ihre Aktionen auf den Straßen (und Meeren) in Erscheinung getreten.

 

Jan Haase von der Greenpeace-Online-Plattform greenaction.de erläuterte die Initialzündung für die verstärkte Aufmerksamkeit seiner Mitstreiter für das Web 2.0. Diese bestand in einer Greenwashing-Kampagne des Energiekonzerns und Klimasünders Vattenfall, der zunächst online, später auch auf den Plätzen Hamburgs und Berlins Unterschriften für die Klima-Rettung sammelte und auf diese dreiste Weise versuchte, sein Image aufzubessern. Greenpeace schuf dagegen eine Internetseite in ähnlichem Design, die über den Konzern und dessen Unterschriftensammlung aufklärte und begleitete auch die Offline-Aktionen mit visualisierter Kritik.

Das Portal greenaction.de bietet Aktivisten und Organisationen in und außerhalb von Greenpeace die Möglichkeit, sich zu vernetzen und neue Aktionen ins Leben zu rufen. Dabei wurden zunächst, vor allem bis dato wenig aktive Umwelt-Bewegte angesprochen, sagte Haase. Erst nach einiger Startzeit entdeckten auch die alteingesessenen und zunächst kritischen Aktivisten die Plattform für sich.


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Meine Straße, mein Blog! | 11.März | 17 Uhr | HTW Berlin PDF Drucken E-Mail
Passives
Dienstag, 09. März 2010 um 08:56 Uhr

Straßenecke und Weblogs.Wie lassen sich Online-Aktivismus und Straßenprotest miteinander verknüpfen?

Eine Diskussion von (und mit) dem Bleib-passiv-Team, Jan Haase (greenaction.de), Claus Kittsteiner (attacberlin.de) und natürlich mit euch...

 

Im Rahmen der 7. Linken Medienakademie wollen wir am Donnerstag, den 11. März, um 17.00 Uhr in der HTW Berlin (Raum C 253 HS) gemeinsam mit dem Publikum und unseren Gästen diskutieren, inwieweit Medienaktivismus die Organisation und Wirkungskraft von Aktionen und Kampagnen stärken kann. Folgende Aspekte sollen dabei unter anderem zur Sprache kommen: Liegt die Zukunft des Protests im Internet? Werden reine Online-Kampagnen den Protest auf der Straße irgendwann gänzlich verdrängen oder bleibt Straßenprotest unersetzlich? Wovon hängt die Wirksamkeit von Online- und "Offline"-Aktionen ab? Eignen sich bestimmte Themen oder Zielgruppen besonders für eine der beiden Aktionsformen? Wir freuen uns auf eine aufregende Diskussion mit Euch.

 

Eure Passivisten


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Nachfrage PDF Drucken E-Mail
Geschäftliches
Donnerstag, 04. März 2010 um 14:43 Uhr

In Berlin Lichtenberg wollen engagierte und leidenschaftliche Konsumenten den Bezirk mittels eines Bürgerentscheids dazu zwingen, den Bau eines riesigen Supermarktes einer großen Kette zu genehmigen. Am 21. März sind nun alle Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils aufgerufen den letzten umliegenden Einzelhändlern den endgültigen Todesstoß zu verpassen und das ungehemmte Shoppen und die Konzern-Profite zu ermöglichen – wenn das mal keine Demokratie ist. Verstehen muss die Geiz-ist-geil-ich-kauf-mich-doof-Fraktion nur noch diesen Satz, den es mit Ja oder Nein zu beantworten gilt: „Stimmen Sie für das Ersuchen an das Bezirksamt, in Abänderung der bisherigen Beschlusslage, das eingeleitete Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplans 11-43 nicht fortzuführen, durch welches die Ansiedlung eines Globus-SB-Warenhauses an der Landsberger Allee 360/362 verhindert wird.“ Wir sind gespannt auf die Diskussion, welche Antwort die richtige ist, um den Konsumtempel zu verhindern!


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Entwicklungsnachhilfe PDF Drucken E-Mail
Staatisches
Donnerstag, 25. Februar 2010 um 22:08 Uhr

Leere Euromünze.Alle Jahre wieder winken die Staats- und Regierungschefs der acht selbsternannten Führungsmächte auf ihren Gipfeln in die Kameras, um der Welt zu signalisieren, dass sie soeben mal wieder die Welt gerettet hätten. Kein G8-Gipfel vergeht ohne mitleidsheuchelnde und großspurige Zusagen bezüglich der Bekämpfung von Aids und der Aufstockung der Entwicklungshilfe. Doch außer den Journalisten, die sich gerne im Licht des Spektakels sonnen, und Bob Geldof, der schon längst an akutem Sonnenbrand kollabiert sein müsste, glaubt eigentlich niemand mehr so recht an die abgegebenen Versprechen. Zu recht, wie sich in regelmäßigen Abständen zeigt. Die neueste Meldung: Deutschland ist derart bemüht seine Entwicklungshilfezahlen nach oben zu korrigieren, dass auch der Bau von Unterkünften für die Bundeswehr in Afghanistan und die Abschiebung von Flüchtlingen mit einberechnet werden.


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FAUchen gegen BABYLO(H)N PDF Drucken E-Mail
Hintergründiges
Montag, 22. Februar 2010 um 21:41 Uhr

 

Kein Babylo(h)nDas Kino Babylon in Berlin Mitte war bei der diesjährigen Berlinale das Premierenkino der Sektion »Generation 14plus« und eine Spielstätte für das »Berlinale Special«. Doch während die 60. Berlinale dieses Jahr Jubiläum feierte, fand hinter den Kulissen des Babylon ein Jahrestag ganz anderer Art statt: seit einem Jahr kämpft dort ein gewerkschaftlich organisierter Teil der Kinobelegschaft gegen Dumpinglöhne und schlechte Arbeitsbedingungen. Am vergangenen Samstag, als drinnen Bären verliehen wurden, demonstrierten draußen am Potsdamer Platz hunderte Menschen für Gewerkschaftsfreiheit und die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.


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Wozu noch Journalismus? PDF Drucken E-Mail
Mediales
Donnerstag, 18. Februar 2010 um 18:28 Uhr

Angela Merkel ruft zum Diktat

 

Dass Journalisten in diesem Land ihrer eigentlichen Aufgabe vielfach nur noch ungenügend gerecht werden, hat uns auf diesem Blog schon häufiger beschäftigt. Wenn man sich das Dilemma so ansieht, ist die Fragestellung einer Serie in der Süddeutschen nur all zu gerechtfertigt: „Wozu noch Journalismus?“ Einen empfehlenswerten Beitrag liefert nun der Freitag-Herausgeber Jakob Augstein, der in „Das ist nicht Ihr Kanzleramt!“ aufzeigt, dass das Hauptproblem im Selbstverständnis vieler Journalisten begründet liegt.


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Frustrierte Faschisten PDF Drucken E-Mail
Aktionsberichte
Dienstag, 16. Februar 2010 um 16:35 Uhr

Nazis hinter PolizeisperrungMit einigen Videos und einem kurzen Resumée möchten wir euch von den erfolgreichen Blockaden des alljährlich geplanten Naziaufmarsches in Dresden vom vergangenen Samstag berichten.


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Hartz IV endgültig gescheitert PDF Drucken E-Mail
Staatisches
Dienstag, 09. Februar 2010 um 13:37 Uhr

 

Jubelnde Menge vor dem GrundgesetzDas Ziel mittels medialer Stimmungsmache ein Urteil zu verhindern, das Hartz IV für nicht rechtens erklärt ist gescheitert. Die Bundesverfassungsrichter erklärten die geltenden Hartz-IV-Regelsätze für Kinder und Erwachsene für verfassungswidrig. Damit hat sich auch die Hoffnung der Reform-Verteidiger zerschlagen, dass wenigstens nur die Kinder-Regelsätze neu geregelt werden müssen. Unmissverständlich stellte Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichtes in seiner Urteilsverkündung klar: „Die Regelleistungen sowohl des Arbeitslosengeldes II für Erwachsene als auch des Sozialgeldes für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres genügen dem Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums nicht.“

 

Wer noch einen Beweis für das sozialpolitische Totalversagen und das grundgesetzwidrige Handeln der übergreifenden Koalition aus SPD, CDU, Grünen, FDP, Arbeitgeber- und Unternehmerverbänden brauchte, für den ist jetzt klargestellt: Das von Rot-Grün eingeführte und von Schwarz-Gelb verteidigte System, schreibt seit nun mehr fünf Jahren inzwischen knapp sieben Millionen Hartz-IV-Bezieherinnen und Beziehern ein menschenunwürdiges Dasein zu und verstößt damit gegen Artikel I des Grundgesetzes. Für dieses Urteil genügte den Verfassungsrichtern ein Blick in den „Leistungskatalog“: 34 Euro für Bekleidung und Schuhe, 16 Euro für Mobilität und 0 Euro für Bildung reichen eben nicht aus, um angemessen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, geschweige denn, um menschenwürdig leben zu können.

 

Die Erkenntnis ist nicht neu. Jedenfalls nicht für all jene, denen die neoliberale Ideologie nicht das letzte bisschen Empathie und soziales Verantwortung geraubt hat. Die Strategen der verantwortlichen Parteien müssen nun umsteuern. Die Idee, den Druck zur Arbeitsaufnahme durch immer geringere Leistungen zu erhöhen, ist gescheitert. Das ist wenig verwunderlich, hat doch eine bislang unveröffentlichte Studie (warum eigentlich) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung festgestellt, dass schon vor der Reform die Motivation der Arbeitslosen „offenkundig kaum steigerungsfähig“ gewesen ist. Bis 1. Januar 2011 haben die Gesetzgeber Zeit das praxisuntaugliche Gesetz den „neuen Erkenntnissen“ und eigentlichen Erfordernissen anzupassen, wobei auch eine Vereinfachung der Regeln dringend erforderlich ist. Bis dahin können alle Hartz IV-Empfänger einen besonderen Bedarf geltend machen, der durch die bisherigen Zahlungen nicht gedeckt wird. Endlich!

 


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