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Kulturelles
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Freitag, 27. November 2009 um 15:16 Uhr |
 Eigentlich sollte das bloß ein euphemistisch formuliertes Todsanierungsurteil sein, als Hans-Peter Werner, ehemaliger Geschäftsführer der (auch ehemaligen) Investorgesellschaft Hamburger Gängeviertel GmbH & Co. KG, im Jahre 2004 über das charmante Hamburger Viertel sagte: »Wir wollen Wohnen und Arbeiten eng miteinander verknüpfen, den Charakter des historischen Gängeviertels wiederherstellen und eine Adresse für Kunst und Handwerk schaffen.«
Das historische „Gängeviertel“ liegt in Hamburgs Innenstadt zwischen Caffamachereihe, Valentinskamp, Bäckerbreitergang und Speckstraße. Es besteht aus ca. zwölf Häusern mit weitgehend originaler, denkmalwürdiger Altbausubstanz. Was Werner mit dem Viertel tatsächlich vorhatte, war kein Geheimnis: er wollte das einstige Arbeiterviertel nach dem Vorbild der Hackeschen Höfe in Berlin aufmotzen, verteuern und dann an Neureiche verscheuern. Zum Glück war er schneller pleite als er »Caffamachereihe, Ecke Valentinskamp« sagen konnte. 5 Jahre später ist aber trotzdem genau das passiert, was Werner damals ankündigte – nur ganz anders. Das Gängeviertel ist seit August von ca. 200 Künstlerinnen und Künstlern besetzt, und damit wiederbelebt worden. 0 Kommentare lesen... >> |
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Kulturelles
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Mittwoch, 21. Oktober 2009 um 12:25 Uhr |
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Manche werden sich jetzt wundern, warum wir den Titel unserer gleichnamigen Rubrik, in der wir Euch lesenswerte Artikel vorstellen (siehe Seitenrand rechts) zu einem eigenen Beitrag erheben. Aber es ist nicht so, wie Ihr denkt. Es gibt eine Erklärung dafür – und zwar eine sehr gute.
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Kulturelles
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Donnerstag, 25. Juni 2009 um 11:30 Uhr |
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Ganze 100 Millionen hat Kulturstaatsminister Bernd Neumann für die Kultur gesichert – so feiert sich der wahrscheinlich unbekannteste Minister. Unbekannt – weil Kultur in diesem Land nicht im Interesse der Regierenden ist. Das zeigt sich wieder einmal an folgendem Beispiel. Aus dem zweiten Konjunkturpaket von insgesamt 50 Milliarden Euro sind 500 Millionen für die Sanierung von Bundesbauten vorgesehen – davon hat Neumann ein Fünftel für die Sanierung von kulturellen Einrichtungen sichern können. Das klingt gut, ist es aber nicht. Es handelt sich bei diesen Einrichtungen um Häuser, die dem Bund früher gehörten, dann aber verkauft wurden. Nach ein paar Jahren hat der Bund den Kauferlös schon wieder als Miete zurückgezahlt. Aber: Mit dem Verkauf stimmte dann erstmal kurzfristig die Bilanz. Und das ist es, worauf es dem Staat ankommt. Die Verschwendung von Steuergeldern ist ein Vorwurf, der so wahr ist wie er alt ist. 0 Kommentare lesen... >> |
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