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Staatisches
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Montag, 03. August 2009 um 10:17 Uhr |
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Peter Kammerer, Soziologieprofessor der Universität Urbino (Italien), veröffentlichte einen Gastkommentar in der Berliner Zeitung (1./2. 8.) über den Zustand und die Macht der politischen Klasse. Darin heißt es über eine mögliche Sonderstellung italienischer Politik berlusconischer Prägung: „Italiens Politik unterscheidet sich kaum von der, die sonst in Europa und den USA üblich ist: Die Regierung beteiligt das Land ungefragt an "Friedensmissionen", erhöht das Rentenalter, privatisiert, spart an der Kultur, unterstützt Lager für illegale Einwanderer in Libyen (Modell Schily), fördert den Waffenexport, klagt über den Verfall der Werte.“ und über Berlusconi: „Er etablierte die Herrschaft des privaten Fernsehens und übertrug dessen Regeln auf die Politik: Massenhafte Erzeugung von Passivität. Der Zuschauer/Bürger braucht nicht zu leben. Er wird gelebt. Nach diesem Muster gründete Berlusconi eine Partei ohne Diskussionen und ohne Parteitag. Was zählt, ist der Unterhaltungswert. Diskussionen werden ersetzt durch Emotionen.“ Der ganze Artikel.
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