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Montag, 12. Oktober 2009 um 16:29 Uhr

Man dachte, Thilo Sarrazins Äußerungen über Migranten in Deutschland wären an Dreistigkeit und völkischem Chauvinismus nicht zu überbieten (von echten Nazis einmal abgesehen), doch dann kam Spiegel TV, um dem Hobby-Rassisten Sarrazin beiseite zu springen. Dem geneigten RTL-Publikum wurde ein Beitrag gezeigt, der wirklich kein Vorurteil über Ausländer unbeachtet ließ.

 

Berlins ehemaliger Finanzsenator (SPD) und jetziges Bundesbank-Vorstandsmitglied, Thilo Sarrazin, hat schon häufiger mit kruden Aussagen für Aufregung gesorgt. Doch diesmal brach ein völkischer Zorn aus ihm heraus, der eher den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt, als dass er zur Volksbelustigung zu gebrauchen wäre. In einem Gespräch mit der Zeitschrift "Lettre International" gab er u.a folgendes zum Besten: „Jeder, der bei uns etwas kann und anstrebt, ist willkommen; der Rest soll woanders hingehen.“ Für ihn sind vor allem große Teile der arabischen und türkischen Einwanderer weder „integrationswillig“ noch „integrationsfähig“. „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.“ All das mündete in seiner Forderung, die die NPD kaum besser formulieren könnte: „Generell kein Zuzug mehr außer für Hochqualifizierte und perspektivisch keine Transferleistungen für Einwanderer.“

 

Spiegel TV oder besser: Junge Freiheit TV

Der Beitrag, der sich offiziell mit der Frage beschäftigte, ob Sarrazins Aussagen eine „unschöne Wahrheit oder unerträglicher Rassismus“ seien, wird schon voller Hohn eingeleitet: „Die Liste seiner Vorwürfe war politisch dermaßen unkorrekt, dass es den Gutmenschen in unserem Land ganz schlecht wurde!“ Schon mit dieser Aussage positioniert sich Spiegel TV eindeutig, denn der Begriff „Gutmenschen“ wird überwiegend im extrem rechten Lager benutzt und vor allem dann, wenn es darum geht, Menschen mit Courage, die sich gegen Rassismus engagieren, zu diskreditieren. Sucht man in einer populären Suchmaschine nach eben jenem Begriff, erscheint nicht zufällig als erster Fund (nach Wikipedia) die Plattform „Politically Incorrect“ der Neuen Rechten. Mit „Deutschlandpolitik“ und „Geisteswelt“ befinden sich noch 2 weitere Seiten unter den ersten 10 Suchergebnissen, die getrost in die Ecke zwischen Konservativen und Neonazis eingeordnet werden können.

 

In dieser Form eingeleitet wundert es nicht, dass der Beitrag systematisch alle Klischees abarbeitet, die über Migranten, türkischer oder arabischer Herkunft, im Umlauf sind.

 

1. Fundamentalistische Muslime tragen Kopftücher

Gezeigt wird eine Hochzeit, bei der die Frau verhüllt ist. Für Spiegel TV steht sie „ganz in der Tradition fundamentalistischer Muslime“. Dass tatsächlich nur die Tradition ein Beweggrund sein könnte, ohne dass eine Nähe zu muslimischen Fundamentalisten konstruiert werden muss, die allgemein mit Attentätern assoziiert werden, scheint außerhalb der Vorstellungskraft der Beitragsautoren zu liegen.

 

2. Bei Muslimen gibt es keine Gleichberechtigung

Zitat Spiegel TV: „Beim Thema Gleichberechtigung ist der Ehemann Lichtjahre von der deutschen Kultur entfernt.“ Darauf das Zitat des Mannes: „Sie darf ihren Senf dazu abgeben und ich auch.“ Soweit scheint er aber einer Gesellschaft, die sowohl Ehegattensplitting als auch Eva Hermann hervorgebracht hat, noch voraus zu sein. Anschließend führt er allerdings aus, dass er beim Fernseher das Sagen hat, sie bei Waschmaschine und Kühlschrank. Das zeugt zwar von einem überholten Rollenverständnis, aber ist vermutlich der Normalzustand in den meisten deutschen Familien.

 

3. Ausländer können kein Deutsch und wollen es auch nicht lernen

Für diese These musste unglücklicherweise gerade ein Deutschkurs für Frauen an der Volkshochschule Neukölln herhalten, in dem Spiegel TV investigativ recherchierte und herausfand, dass einige der Teilnehmerinnen einem Gespräch in deutscher Sprache noch nicht gewachsen sind.

 

4. Ausländer(jugendliche) sind kriminell

Nachdem eine typische Neuköllner Clique von ihren Gewalt-Erfahrungen berichtet und ihre Messer präsentieren durfte, kommt eine Jugendrichterin vom Amtsgericht Tiergarten zu Wort. Laut Spiegel TV sind 80 Prozent der von ihr jährlich 400 verurteilten Jugendlichen Migranten. Erschreckende Zahl? Eher nein. In ganz Berlin macht der Anteil der Jugendlichen mit Migrationshintergund über 40 Prozent aus, in Tiergarten (Großbezirk Mitte mit den Stadtteilen Mitte, Tiergarten und Wedding) dürfte der Anteil noch einmal deutlich darüber liegen. 80 Prozent Straftäter bei einem geschätzten Anteil von über 50 Prozent bedeutet zwar immer noch, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund bei Straftaten überrepräsentiert sind, doch der Wert dieser Aussage ist gleich Null. Wichtiger wäre doch zu fragen, wie hoch der Anteil verurteilter Jugendlicher ist, die aus sozial benachteiligten Familien stammen (siehe bpb zur Ausländerkriminalität). Die Jugendrichterin bedient sich lieber einfacherer Erklärungsmuster und erzählt, wie ausländische Kinder in kriminellen Verhältnissen aufwachsen und ganze Familien „polizeiliche Ermittlungsverfahren aufweisen: Mutter, Vater und“ – Achtung nächstes Vorurteil – „zwischen 8 und 16 Kinder.“

 

5. Ausländerkinder sind dumm und lernunwillig

Ein Berufsberater besucht eine 9. Hauptschulklasse, in der nur 3 von 10 Kindern anwesend sind; die Anwesenden stellen sich nicht unbedingt geschickt an. Fazit: Dieser Abschnitt des Beitrages würde eher zu einem Bericht über das Versagen des dreigliedrigen Schulsystems passen, der aufzeigt, wie chancenlos Kinder aus benachteiligten Familien in Deutschland dabei sind, über Bildung den sozialen Aufschwung zu schaffen.

Danach erklärt uns Spiegel TV, dass 75 Prozent der türkischstämmigen Berliner keinen Schulabschluss haben. Tatsächlich sind türkischstämmige Migranten Verlierer der versäumten Integrationspolitik der letzten 50 Jahre. Wo allerdings die Zahl von 75 Prozent herkommt, weiß vermutlich nur Thilo Sarrazin. Laut einer Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung vom 26. Januar 2009 (S. 36 ff) sind 30 Prozent der türkischstämmigen Bürger ohne Bildungsabschluss.

 

6. Die Türken leben vom Staat und belasten die Sozialsysteme

Spiegel TV weiß: „Die Hälfte der Türken in Berlin lebt vom deutschen Staat.“ Hierzu noch mal die Studie des renommierten Berlin-Instituts: „Ihr – relativ betrachtet – bestes Integrationsergebnis erreichen die Personen türkischer Herkunft beim Vergleich der Abhängigkeit von öffentlichen Leistungen. Sie sind mit 16 Prozent zwar doppelt so häufig von Sozialleistungen abhängig wie Einheimische, liegen aber im Vergleich mit anderen Migrantengruppen im Mittelfeld.“

Studien widersprechen außerdem der Annahme, dass Migranten die deutschen Sozialsysteme belasten. Bei Rainer Geißler (Die Sozialstruktur Deutschlands, 3. Auflage 2002, Wiesbaden) heißt es: „Die Gesamtrechnung – alle eingezahlten Steuern und Versicherungsbeiträge vs. alle Leistungen durch Staat und Versicherungen – ergibt, dass die Arbeitsmigranten für den deutschen Steuer- und Beitragszahler unter dem Strich keine Belastung, sondern ein Gewinn sind: danach wird die deutsche Bevölkerung pro Jahr und Kopf um ca. 400 DM entlastet, was betragsmäßig in etwa dem Solidaritätszuschlag zur Einkommenssteuer entspricht“.

Auch eine spanische Studie kam zu dem Schluss, „dass das Pro-Kopf-Einkommen in der Eurozone ohne Migranten von 1995 bis 2005 um 0,25 Prozent gesunken wäre, durch Einwanderung aber um 1,67 Prozent gestiegen ist. In Deutschland wäre der Rückgang mit minus 1,52 Prozent besonders deutlich gewesen“ (Berliner Zeitung).

 

7. Ausländer wollen sich nicht assimilieren

Kronzeugin ist eine junge Türkin, die nicht auf ihr Kopftuch verzichten will. Auch eine Arbeitsstelle schlägt sie aus, wenn sie ihr Kopftuch dort nicht tragen darf. Sie sucht seit einem ganzen Jahr nach einem Job – vergeblich. Da nicht davon die Rede ist, dass sie in einer öffentlichen Einrichtung, wie bspw. einer Schule arbeiten will, taugt dieses Beispiel wohl eher für Rassismus am deutschen Arbeitsmarkt. Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz gemäß §1 AGG darf niemand wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt werden. Dies gilt für das Zivil- und Arbeitsrecht (Quelle).

 

Fazit: Sieben Vorurteile, alle extrem vage gehalten, da eine wissenschaftliche Beweisführung nicht möglich ist, mit denen Spiegel TV hier versucht Stimmung zu machen. Erschreckend was hier 1,74 Millionen (8,0 Prozent Marktanteil) Fernsehzuschauern unter dem Deckmantel eines journalistischen Magazins als Wahrheit verkauft wird.

 

Wer die Argumentesammlung für Neonazis bei Spiegel TV wirklich noch sehen will:

 

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Kommentare

avatar ...
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Das ist ja wirklich eine Frechheit. Glaubt eigentlich noch irgendjemand in diesem Land, dass es objektive Berichterstattu ng bei Privatsendern gibt? Aber davon abgesehen, dachte ich eigentlich - und war anscheinend naiv dabei, daß Toleranz mittlerweile doch in der Mitte der Gesellschaft angekommen sei. Leider gilt also immernoch: Man kann gar nicht soviel fressen, wie man kotzen möchte.
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avatar Kai
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"Objektive" Berichterstattu ng gibt es auch nicht auf öffentlich-recht lichen Sendern. Dort ist sie vielleicht etwas ausgewogener, aber sie bleibt dennoch subjektiv.

Das Schlimme an diesem Beitrag ist doch in Wirklichkeit, das der - durchaus legitimen - Subjektivität hier zum einen der politische Verstand fehlt. (Nicht im Sinne einer zwanghaften "politischen Korrektheit", sondern im Sinne einer gesunden Skepsis gegenüber Rassismus). Und zum Anderen fehlt hier schlicht und ergreifend der journalistische Sachverstand. Statt nach Beispielen zu recherchieren, die angeblich für Sarrazins ökonomistische Entmenschlichun gen herhalten (und das nicht einmal so richtig tun), hätte Spiegel TV mal die soziologischen Befunde und Alternativdeutu ngen in Erwägung ziehen können.

Insofern ist das ein politischer Beitrag, der sich als Journalismus verkleidet. Und deshalb ist es ein Skandal.
B
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avatar P.Neumann
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Es ist eher ein Skandal, dass hier offenbar alle die Augen verschließen. Erinnet mich an die drei Affen: Nichts sagen, nichts hören und nichts sehen. Was ihr hier typischerweise ( für die Linksnaiven) als Nazi-Propaganda enttarnen wollt, ist sicher populistisch aufgemacht, birgt im Kern jedoch alle Wahrheiten. Wacht auf, ihr geistig Umnachteten.
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avatar Passinistrator
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Kannst Du die Wahrheiten mal (in nicht populistischer Aufmachung) hier aufschlüsseln, dann können wir vielleicht besser verstehen was Du genau meinst.
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avatar andreas Schmidt
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Nur als Hinweis für alle, die es nicht wissen. Das Kopftuch ist genausowenig wie die Burka oder der Schador ein religiöses Symbol, folglich kann die Frau auch nicht auf religiöse Freiheit zum durchsetzen ihres Kopftuches auf der Arbeit, schon gar nicht im Zusammenhang mit der Erziehung von Kindern in Kindergarten oder Schulen pochen.

Dann könnte nähmlich auf Berufung auf diese Frau ein Hindu auf das öffentliche Tragen des Hakenkreuzes bestehen. Dieses ist nähmlich ein hinduistisches religiöses Zeichen.

Ich glaub, damit ist alles gesagt.
B
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avatar Schreihals
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Das Kopftuch wird aber als religiöses Symbol verwendet, auch wenn im Koran nicht eindeutig davon die Rede ist. Viele Frauen tragen es dennoch aus religiöser Überzeugung (andere sicherlich wegen des sozialen Drucks) und daher ist eine Diskriminierung deswegen unzulässig.
B
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avatar Flying Circus
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Dann erkläre mir freundlicherwei se, mit welchem Grund ein Arbeitgeber der fraglichen Dame verbieten möchte, ihr Kopftuch zu tragen. "Paßt mir nicht" überzeugt mich nicht.
Mir ist klar, daß Arbeitgeber einschreiten dürfen, wenn der Arbeitnehmer z.B. halbnackt kommt (und der Laden ein seriöser ist, im Puff wäre das ja eher weniger geschäftsschädigend ...), aber was soll z.B. ein Supermarktleite r dagegen haben, daß seine Kassiererin ein Kopftuch trägt?
Mal abgesehen davon, daß das Kopftuch sehr wohl aus religiösen Gründen getragen wird.
Das Beispiel mit dem Hakenkreuz ist denkbar ungeeignet. Letzteres ist hierzulande ein verbotenes Symbol. Das Kopftuch ist nach meinem letzten Kenntnisstand keines. Oder?

@Wareluege: Treffer, versenkt. :-)
B
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avatar wareluege
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Alles Islamisten!
Schon seit vielen Jahren beobachte ich, wie meine Mutter in der Herbst- und Winterzeit ein Kopftuch trägt.
Angeblich wegen der Frisur, ich habe sie aber vorsichtshalber schon dem BKA gemeldet.
Der Türke in unserer Dönerbude schnippelt das Fleisch immer mit einem 30cm langen Messer ab! Darf der das?
Auf dem Schulhof habe ich schon türkische Mädchen gesehen, die sich als Deutsche verkleidet haben und ganz ohne Kopftuch herumlaufen! Ist das nicht verdächtig?
Da können wir aber froh sein, dass uns ein Thilo mit dem urdeutschen Namen "Sarrazin" über die wahrhaftige Wahrheit aufklärt.
B
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avatar schnappi
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Man kann dem Spiegel durchaus vorwerfen parteiisch zu sein, ABER auch dieser Artikel ist parteiisch und äußerst polemisch.
Deswegen sollte hier niemand rumjammern sondern sich erst mal an die eigene Nase fassen!!!

Gebe P.Neumann voll und ganz recht.
B
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avatar Passinistrator
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Liebe/r Schnappi,

wir sind tatsächlich bereit, uns an die eigene Nase zu fassen. Dazu wäre es hilfreich, wenn Du Deinen Kommentar konkretisieren würdest.

Du scheinst ja auf den Kommentar von "Kai" Bezug zu nehmen. Er schrieb jedoch, dass das Problem mit dem Spiegel TV Bericht sei, dass er falsche Behauptungen verbreitet und daher kein seriöser Journalismus, sondern eher einen instrumentellen Charakter hat. (So interpretiere ich mal die Bezeichnung "politischer Beitrag, der sich als Journalismus verkleidet".)

Weshalb also denkst Du, ist das in Ordnung und warum dürfen Blog-Beiträge nicht parteiisch sein - denn genau das meint doch "subjektiv" letztlich, wenn wir auch dort mal Bezug auf Kai nehmen wollen. Es sollte nur eben ein gewisses Maß an sachlicher Richtigkeit gewahrt bleiben.
B
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avatar Macello M.
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Spinner wie Sarrazin aus der SPD schmeissen! Jetzt!

Urks, ich hatte einen kurzen Tagtraum *g* ...
B
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avatar Robert
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Es zeugt von der Toleranz der Getretenen und diskredierten Minderheiten
(Migranten, Arbeitslose, Hartz iV-Empfänger usw.), daß Herr Sarrazin
und leider viele Hetz- und Haztjournaliste n in Deutschland frei und ungefährdet
ihrem miesen Treiben nachgehen können.
B
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avatar ...
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Wo soll denn dieser Artikel polemisch sein? Er zeigt auf, wo Spiegel TV rassistische Vorurteile fadenscheinig zu belegen versucht. Dieser Arktikel widerlegt sogar unter Angabe von Quellen diese rassistischen Vorurteile! Das ist alles andere als polemisch. Das ist schon sehr wissenschaftlic h für einen Weblog!
B
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avatar heuchler
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Wenn ihr meint, dass wenn man einen Beitrag geschrieben hat, dieser gelöscht werden muss, nur weil man Javascript zum absenden aktivieren muss, dann bleibe ich lieber passiv.
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avatar Passinistrator
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Lieber Heuchler,

wenn es Probleme mit Javascript gibt, dann schau bitte mal, ob Du vielleicht Deine Version aktualisieren musst.

Ansonsten bitten für technische Mängel um Verzeihung. Kommentare werden jedenfalls nicht gelöscht - es sei denn natürlich, dass es sich um unzweideutig rassistische, homophobe, persönlich beleidigende oder ähnlich inakzeptable Äußerungen im Rahmen einer demokratischen Debatte handelt.
B
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avatar admin
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Sorry! Wir arbeiten dran!
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avatar Basti
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Die Behauptungen Sarrazins und die Unterstützung seiner Thesen in der Bevölkerung machen mir gewaltige Sorgen. Unlängst habe ich mir das Gästebuch zu einer "Hart aber fair"-Sendung angeschaut, in der über Sarrazins Thesen diskutiert wurde. Da wird einem ganz schlecht! Ich habe selten (ausser in geschichtlichen Texten aus der NS-Zeit) derart viele, beleidigende Behauptungen und Vorurteile und so viel Kurzsichtigekei t und Dummheit auf einem Haufen gesehen.
Es ist aber hoffnungsvoll, dass es eure Seite und viele ähliche Seiten gibt, die hier ganz klar in Opposition gehen. Danke dafür!
B
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avatar freie meinung
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Worin besteht eigentlich der Unterschied in der Aussage von Herrn Sarrazin und der Aussage von Herrn Öger (SPD) "Was der gute Süleyman vor Wien nicht geschafft hat, das schaffen unsere geburtenfreudig en Türkinnen in der Bundesrepublik."? Herr Özdemir (Gruene) hat auch schon Ähnliche Aussagen gemacht.
B
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Wenn du's magst dann bis du cool
Wenn du's nich magst bist du ein Bastard

8 Uhr am Kotti
Ich ficke dein Leben
Ich komm' mit den Cousins
Die dich erst schlagen und dann reden
Ey yo kennst du Den und Den
(Nein?)
Dann bist du ein Opfer
Ich bin 10 % Gehirn
Und 90 % Boxer
Also gib mir dein (Handy)
Und das ist (Ghetto)
Die Hosen in meinen Socken
Im Solarium gebacken
Der BMW is' gemietet

Du Opfer was willst du machen?
Überall sind Kanacken
Deine Mama soll losgehn'
und die Wertsachen wegpacken
Wir ziehen Koks, ziehen Speed
Das Leben eines Gee's
Wir boxen dich zu Kartoffelbrei
Ali, Murat, Rajid

Stich Stich Stich Stich Stich Stich Stich
Stich Stich Stich Stich Stich

Cordon, Picaldi (Beste)
Versace, Colucci (Killer)
Diesel, Armani, Jacke von Alpha Industries (Beste Marke)

Er kommt und er fickt dich
(Ist ein)
Sozialhilfeempfänger
Er macht den ganzen Tag Fitness
Und is' der Psycho-Gangbang er
Also mach keine (Faxen)
Deine Freunde sind (Spasten)
Er hat Vorstrafenregis ter
23 Geschwister
Er ist bewaffnet
Ein Schlitzer

Du Opfer was willst du machen?
Überall sind Kanacken
Deine Mama soll losgehn'
und die Wertsachen wegpacken
Wir ziehen Koks, E und Speed
Das Leben eines Gee's
Wir boxen dich zu Kartoffelbrei
Ali, Murat, Rashid

Pittbull-Terrie r ohne Maulkorb und Leine
Königskette am Hals
Im Portmonee deine Scheine
Er hat keinen Schulabschluss (na und!)
In seinem Problembezirk
Benimmt er sich wie Gott
Wenn er durch den Block marschiert
Sein Vorbild is (Tu-Pac)
Seine starken Arme
Bringen jeden (Deutschen)
In die Notaufnahme
Ich kenne ihn schon lange
Durch seine Eltern habe
Ich jeden tag schoarma
Und eine Knoblauchfahne

Barish,Emre,Serdal,Gökhan,Said,Yusuf
Halt nein nich Yusuf der haut mich...

Du Opfer was willst du machen?
Überall sind Kanacken
Deine Mama soll losgehn'
und die Wertsachen wegpacken
Wir ziehen Koks, ziehen Speed
Das Leben eines Gee's
Wir boxen dich zu Kartoffelbrei
Ali, Murat, Rashid

Mir is alles egal ich nehme Scharfe Soße
und Knoblauchsoße auf einmal

Weisst du eine Frau is' nur gut wenn du sie im Griff hast
Weisst du was ich meine
Du kannst nich', du kannst nich zulassen
Das sie einfach so rumläuft
Das geht nich' ja
Du musst schon deine Prinzipien haben
Ehre, Ehre
Verstehst du?
Ehre Rans - Ehre

Du Opfer wen willst du Boxen?
Überall sind Kartoffeln.
Jedes Jahr auf Mallorca,
von der Sonne verbrannt und Besoffen.
Wir fressen Schwein, fahren Golf,
saufen Bier wir sind Prolls.
Wir Boxen dich jetzt zu Kuskus,
Stefan, Markus, Gregor und Rolf.

Hah! Eingeborene!
Weißte, du musst... du musst die Püppi im Griff haben.
Ich meine, verliebt in Berlin hin oder her.
Wenn Fussball läuft, dann läuft nunmal Fussball.
B
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avatar Admin
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Was immer Du mit diesem Kommentar aussagen möchtest, so sei doch erwähnt, dass es sich soweit mit KIZ bekannt ist, wohl um einen zynischen Text handelt, der eher die Wahrnehmung vom Menschen, die vor allem in Klischees denken, statt der Realität wiedergibt
B
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avatar Sinan-Fan
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Wer hat eigentlich was von Rassismus..
?http://www.youtube.com/watch?v=1e2uUd2PZ4Q
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avatar Jolan
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schon mal mit türken gearbeitet?
schon mal mit Türken gewohnt?
schon mal mit Türken an der Ampel gewartet und ihn angesehn?
brrrrummmmm! weg isser im Vollgas.
Oder andersherum gefragt?
Warum gibt es augenscheinlich nur mit Türken/muslimen trouble beim Zusammenleben?
B
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avatar Passinistrator
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Jolan,

ein einfaches WeltBILD ist natürlich total bequem, aber leider hat das mit der WELT nicht allzu viel zu tun.

Würdest Du mich für geistig vollentwickelt halten, wenn ich in der gleichen sarrazynischen (ja, »sarrassistische n«) Manier ernstlich behauptete, dass »die« Italiener nur »unsere« blonden Töchter und Frauen flach legen oder »die« Polen uns alles klauen, was nicht niet- und nagelfest ist.

Sicherlich nicht. Denn es ist zum Glück auch völliger Quatsch.

Zudem würde man mit solch einer Behauptung zu erkennen geben, wie wenig man über seine Umwelt eigentlich weiß. Denn man würde beispielsweise all die Italiener und Polen ignorieren, die sich abgerackert haben, um deutsche Städte und Infrastruktur zu errichten und all die, die nach wie vor durch ihr Leben hier wertvolle Beiträge zum kulturellen, sozialen und wirtschaftliche n Leben leisten.

Und das gilt analog für Deinen Unwissen entblößenden Kommentar. Er strotzt leider vor Unkenntnis bezüglich der vielen »Türken/Muslime« (Was meinst Du eigentlich, wie viele der in Deutschland lebenden Türken auch tatsächlich praktizierende bzw. gläubige Muslime sind?), die für den Wiederaufbau der Städte, in denen sie leben, zu widrigsten Lebens- und Arbeitsbedingun gen geschufftet haben und nach wie vor hier leben, ohne dass Du von ihnen in der Springer-Presse liest.

Und nochwas:

Ich weiß ja nicht, wie Du Menschen an der Ampel im Fahrzeug neben Dir anschaust, aber ich halte das halsbrecherisch -selbstdarstell erische Fahren eher für eine Problem junger Männer generell als von Muslimen im Speziellen.

Die Landstraßenkreuze gelten glaub ich in den meisten Fällen den deutschen - nicht selten sogar den besonders deutschen - als den türkischen »Troublemakern«.

Insofern ist Deine Frage, warum es »augenscheinlich nur mit Türken/Muslimen trouble im Zusammenleben« gibt ganz einfach mit Deinem »Augenschein« zu erklären.
B
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Schwarz auf Weiß

Rote oder blaue Pille?
Die Methode Bertelsmann. Wie eine undemokratische Stiftung das Land regiert.
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