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M wie Menschenkette PDF Drucken E-Mail
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Sonntag, 04. Juli 2010 um 22:46 Uhr

 

MenschenketteMenschen, die sich in eine Reihe stellen, tun das nicht immer um etwas zu bekommen und ihrer Konsumlust freien Lauf zu lassen.Nein, sie können es auch tun, um Protest zu artikulieren. In diesem Fall handelt es sich um eine Menschenkette. Bei dieser Aktionsform schließen sich meist sehr viele Menschen zusammen, um symbolisch einen Ort vom anderen zu trennen bzw. zwei Orte zu verbinden. Konfliktfrei, gefahrlos, solidarisch – Menschenketten sind als Spaß für die ganze Familie uneingeschränkt zu empfehlen.


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G wie Guerrilla Gardening PDF Drucken E-Mail
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Dienstag, 30. März 2010 um 21:34 Uhr

Guerrilla Gardening„Guerrilla Gardening“ ist so etwas wie die städtische Entwicklungshilfe für die Natur und eine optische Verschönerung des öffentlichen Raums heutiger Betonstädte, sozusagen durch subversives Anpflanzen. Guerrilla-GärtnerInnen schleichen des Nachts durch den urbanen Dschungel, bewaffnet mit Blumen, Kompost sowie Gießkannen und machen aus Brachflächen, Teerwüsten und Ruinengrundstücken wieder blühende Landschaften.

 

Das Frühlings-Spezial von bleib-passiv.de: Höchste Zeit das betonierte Stadtbild mit bunten Blumen zu bereichern oder mit Bäumchen die Luft zu verbessern. Überall gibt es kleine Stellen, wo sich ein bisschen Erde durch das Pflaster kämpft. Wenn sie dann noch ein Sonnenstrahl trifft, sind das ideale Plätze für wilde Gärten.

Guerrilla Gardening gibt es in verschiedenen Facetten: Einige Wild-Gärtner wollen einfach das Stadtbild verschönern, andere möchten in der Betonflut ein Stück Lebensraum zurückerobern und säen Reis oder Getreide, wieder andere geben damit einem politischen Protest Ausdruck und pflanzen Blumen in Form des Friedenszeichens, Dornenbüsche auf Golfplätze oder natürliche Pflanzen auf Gentechnik-Versuchsfeldern. Es ist zwar nicht ganz legal (man braucht eine Genehmigung, wenn man auf öffentlichen Plätzen etwas anpflanzen will), aber offenbar lächelt die Polizei meist nur über die nächtliche Gärtnerei. Ob gezielt oder durch Windbestäubung wirklich wild: Hier kommt eine kleine Anleitung. Vorschriften gibt es natürlich keine (Ihr seid Guerrillas – Ihr macht die Regeln selbst!), aber aus Erfahrung wird man klug.


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B wie Bullshit-Bingo PDF Drucken E-Mail
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Freitag, 23. Oktober 2009 um 07:46 Uhr

Bullshit!Vermutlich ist jedem das schöne Senioren- oder Pauschalurlaub-Animations-Spiel »Bingo« bekannt. Jeder Teilnehmer hat einen Zettel, auf dem sich Zahlen in einem Quadrat befinden, meist von 1-100, in zufälliger Anordnung, jeweils 4 oder 5 in einer Reihe. Der Spielleiter zieht nun nacheinander Zahlen und sagt diese laut an. Die Teilnehmer kreuzen die Zahlen, die sich auf ihrem Bingo-Schein wiederfinden, ab. Wer zuerst eine Reihe vollständig angekreuzt hat, sei es senkrecht, waagerecht oder diagonal, gewinnt das Spiel und ruft, um es den anderen mitzuteilen, laut »BINGO!«

In dieser klassischen Spielvariante gibt es keine großen Überraschungen. Jeder weiß, dass ausschließlich Zahlen von 1-100 gezogen werden und die Spannung besteht nur darin, welche zuerst an die Reihe kommen. Ebenso verhält es sich bei den Reden neoliberaler Politiker. Jeder weiß, dass die immergleichen Phrasen von „Eigenverantwortung“ und „fördern und fordern“ irgendwann fallen werden – die Frage ist nur wann. Und hier beginnt der Spaß.


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C wie Carrotmob PDF Drucken E-Mail
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Freitag, 16. Oktober 2009 um 13:00 Uhr

Boykott war gestern. Heute ziehen wir die Karotten selbst! Wenn es immer heißt, der Kunde könne mit seinem Geld abstimmen, dann machen wir uns unseren Wahltag selbst. So dachte es sich ein frustrierter Umweltschützer in den USA und organisierte den ersten Carrotmob. In Berlin hat im Juni der erste Carrotmob Deutschlands stattgefunden, Bielefeld und München folgten. Der nächste Berliner Carrotmob wird in einem Imbiss am 24.10. im Rahmen des CO2-Aktionstages (siehe auch unser Passiv Viewing) stattfinden.

 

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P wie Petition PDF Drucken E-Mail
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Freitag, 02. Oktober 2009 um 09:33 Uhr

Angesichts der schwarz-gelben Sozialabbau-Koalition wird es in den nächsten 4 Jahren besonders wichtig, nicht passiv zu bleiben, sondern seine Meinung zu sagen – egal zu welchem Problem. Eine Aktionsform, die sich bei absolut jedem Thema anbietet, ist das Einreichen von Petitionen.

Jedes Gesetz kann sich in der Praxis als mangelhaft erweisen. Deswegen ist es in einer Demokratie wichtig, dem Bürger zu helfen, nicht passiv zu bleiben, sondern Unrecht zu verhindern oder zu beseitigen. Als eines der klassischen Grundrechte gilt das Petitionsrecht. Es ist in Artikel 17 GG niedergeschrieben. Es garantiert das Recht, sich kostenlos und formlos mit einer Beschwerde oder Bitte an den Staat, eine Behörde oder Volksvertretung, zu wenden (Artikel 17 GG). Daraus darf niemandem ein Nachteil entstehen. Von diesem demokratischen Grundrecht machen jährlich ca. 20.000 Menschen Gebrauch. (Quelle: abgeordnetenwatch.de) Hier steht, wie's geht:

 


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Und Action!

DIE YES-MEN verteilen eine Sonderedition der »Washington Post«... 21. 09. 2009 [2:33] ______________________ ______________________ ATTAC stürmt Frankfurter Börse 27.10.2008 [4:26] ______________________ FOODWATCH: Verleihung des Goldenen Windbeutels 2010 für die dreisteste Werbelüge. [4:00] ______________________ CAMPACT-Aktion gegen Atommüll und Große Anti-Atom-Demo vom 7.9.2009 [4:16] ______________________ GREENPEACE-Banner für Klimaschutz am Deutsche-Bank-Hochhaus [3:02]
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